Massagetechniken TCM

Massagetechniken aus der Traditionellen Chinesischen Medizin

Die Traditionelle Chinesische Medizin – kurz TCM - wird von vielen vor allem mit Akupunktur und Räucherstäbchen verbunden. Aber sie kann mehr als das! Die traditionelle Heilungsform beinhaltet verschiedene mehr als 2000 Jahre alte Heilverfahren, die inzwischen schon zum überwiegenden Teil von der modernen Wissenschaft bestätigt und anerkannt werden. Ein ganz wesentlicher Bestandteil sind verschiedene Massagetechniken wie unten angeführt. Als Qi wird die Lebenskraft bezeichnet.

 

 

 


Akupunktmassage nach Penzel

ist eine der ältesten europäischen Meridiantherapie mit Wurzeln in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Bei der Akupunkturmassage werden keine Nadeln verwendet, sondern mit einem Metallstäbchen über die Meridiane gestrichen und die Akupunkturpunkte gedrückt - Akupressur. Damit werden ganze Meridiangruppen des Körpers behandelt. Die körpereigene Energie beginnt zu fließen, und der "innere Arzt" wird aktiviert.

Ohrakupressur
In der Ohrakupressur findet man - ähnlich der Fußreflexzonenmassage - den ganzen Körper des Menschen im Ohr abgebildet. Diese Zonen und Akupunkturpunkte werden gedrückt und stimuliert um die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen.

Anwendungsgebiete:
Beschwerden des Bewegungsapparates, Rheumatische Erkrankungen, Narben Entstörung, Schwindel, Verdauungsstörungen, Schwangerschaftsbegleitung, Suchttherapie (Raucherentwöhnung), Prüfungsangst allergische Erkrankungen, Schlafstörungen, bei Müdigkeit und Streß u.v.m.


Medi - Taping, Kinesio - Taping

Das Tapen oder auch Taping ist eine äußerst wirksame Therapiemethode von Erkrankungen des Muskel-, Sehnen und Skelettapparates. Die Behandlung erfolgt durch das Aufbringen von etwa 5 cm breiten, elastischen Klebebändchen auf Baumwollbasis direkt auf die Haut. Dort verbleiben die Streifen einige Tage bis zu zwei Wochen. Die Tapes werden in verschiedenen Farben hergestellt, wodurch sie der Farbenlehre der Kinesiologie angewendet werden können. Das Tape wird exakt passend zum Verlauf der zu unterstützenden Muskeln und Sehnen geklebt.

Die Wirkung beruht im Wesentlichen auf 2 Faktoren. Zum einen auf die direkte Stimulation der Hautrezeptoren, zum anderen auf die wellenförmige Gewebeanhebung unter dem Klebeband. Dadurch wird die Blut- und Lymphzirkulation angeregt und erhöht.

Sehr gut anwendbar in der Sportherapie und bei Sportverletztungen, bei Gelenksschmerzen, Verstauchungen, Prellungen, Lymphödemen, Muskelfaserrissen und -schmerzen u.v.m.

Preis: ab € 5,-


Schröpftherapie

Als Schröpfen wird ein Naturheilverfahren aus der TCM bezeichnet. Mit Schröpfköpfen wird ein Unterdruck auf der Haut erzeugt, dadurch erfolgt eine Ausleitung von Schadstoffen über die Haut. Es bietet die Möglichkeit, direkt auf Verschlackungen, d.h. Störungen der Reflexpunkte bzw. Areale, einzuwirken. Dadurch wird eine Schmerzbeseitigung und Entspannung der Muskulatur, sowie eine Verbesserung der Zirkulation von Blut und Lymphflüssigkeit erreicht.

 

 

 

 


Gua Sha Therapie

Verspannungen, Kopfschmerz und andere Leiden werden oft mittels Medikamenten behandelt, die aber nicht immer nebenwirkungsfrei sind. Gua Sha bietet eine sanfte Alternative. Mit einem flachen Schaber aus Büffelhorn werden einzelne Regionen am Rücken gezielt behandelt. Nach Auftragen eines speziellen Massageöls wird absichtlich eine Hautrötung mit einem Gua-Sha-Schaber hervorgerufen. Wirkung: durchblutungsfördernd, stoffwechselanregend, schmerzlindernd, Anregung der Hautfunktion, hartnäckige Muskelverspannungen werden gelöst..

 

 

 


Moxen

Moxabustation bezeichnet den Vorgang der Erwärmung von speziellen Akupunkturpunkten entlang der Meridiane oder großflächig über Gelenke oder auf Reflexzonen innerer Organe. Eine sogenannte Moxazigarre besteht aus gepressten Beifußkraut (Artemisia vulgaris). Der Beifuß gilt in Ost und West seit alters her als Heil- und Gewürzpflanze. Der Fluss von Qi im Meridiansystem wird angeregt , das verbessert die Körper- und Immunabwehr, aktiviert den Stoffwechsel und die Durchblutung.

 

 

 

 


Wärmelicht-Therapie

Mit speziellen TDP-Lampen können hier schwierige und lang anhaltende Krankheitsbilder verbessert und das Qi harmonisiert werden. Viele verschiedene Institute und Kliniken haben die TDP-Infrarot-Lampe getestet und dabei festegestellt, dass die energetische Wirkung auf den Menschen deutlich besser ist, als bei normalen Rotlicht. Dabei wurde auch festgestellt, dass die Behandlung der menschlichen Akupunkturpunkte das gesamte meridiane Energiesystem äußerst beeinflusst. Die Bestrahlungsplatte ist mit 33 speziellen Naturmineralien belegt. Diese erzeugen bei ca. 280°C neben Wärmebestrahlung eine ganz besondere Bandbreite von elektromagnetischen Wellen, die vom Körper gut aufgenommen werden und tief eindringen.

 

 


Lasertherapie

Es gelten die gleichen Regeln und Gesetze wie bei der klassischen Akupunktur mit Nadeln. Laserlicht wird vom Gewebe absorbiert, es hemmt die Entzündungen, lindert die Schmerzen und beschleunigt die Wundheilung. Wir können hier sehr gute Erfolge bei chronischen Entzündungen der Nasen-Nebenhöhlen und Verkühlungen aufzeigen. Auch bei Fieberblasen im Frühstadium wirkt das Laserlicht sehr gut, sowie bei Nervenschmerzen – Trigeminus Neuralgie oder ähnlichem.

Wie wirkt die Lasertherapie?
Sie beeinflusst durch die Bestrahlung den Stoffwechsel der Zellen, in denen die Abwehr der Erkrankung bzw. die Heilung durch biochemische Vorgänge unterstützt wird. Die Lasertherapie ist eine Regulationstherapie, die absolut nebenwirkungsfrei ist (bei ordnungsgemäßer Anwendung).

Analgetische Wirkung
Die Freisetzung der Biomediatoren, die Schmerz auslösen bzw. vermitteln, wird gehemmt. Die Freisetzung von Neurotransmittern, die Schmerz hemmen, wird gefördert. Dieser biochemische Ablauf, der in mehreren Studien belegt ist, bewirkt die Schmerzlinderung (analgetischer Effekt).

Entzündungshemmende und antiödematöse Wirkung
Durch die Verbesserung der Mikrozirkulation. Die lokale Abwehrlage wird zusätzlich durch die Steigerung der Makrophagenaktivität verbessert.

Beschleunigung der Wundheilung
Laserlicht, das vom Gewebe absorbiert wird, bewirkt eine bessere Verfügbarkeit von ATP (Adenosintriphosphat). ATP ist der Treibstoff der Zelle. Durch die Aktivierung des Zellstoffwechsels wird die Teilungsrate der Fibroblasten und Epithelzellen beschleunigt, die Aktivität der Makrophagen wird gefördert und es wird eine gesteigerte Phagozytose erreicht. Diese Effekte ermöglichen eine schnellere Wundheilung.

Vorteile der Lasertherapie
Die Therapie belastet nicht und ist nebenwirkungsfrei. Sie wird von den Patienten sehr gut vertragen. Im Vergleich zu chirurgischen Lasern wird kein Gewebe zerstört oder verbrannt, da die Leistung geringer ist. Auf Lasertherapien sprechen Patienten sehr gut an. Die Lebensqualität wird deutlich gesteigert.

Was bewirkt die Lasertherapie?
Fördert die Durchblutung
Hemmt die Entzündung
Lindert Schmerzen
Beschleunigt die Wundheilung
Vermindert das Infektionsrisiko
Schwellungen gehen zurück


Preise

Schröpftherapie, Gua Sha Therapie, Moxen, Wärmelicht-Therapie und Lasertherapie
immer in Kombination mit einer Massage (bevorzugt schwedische Rückenmassage) plus 5 €